Sachverständige und Gutachterin nach SGB XI Eleonora Strauch-Winterholler
                                                                    Sachverständige und Gutachterin nach SGB XI                                                                                          Eleonora Strauch-Winterholler

Wissenswertes

Vertretung in der Not

 

 

Vorsorgevollmacht - das Formular legt fest, welche Vertrauensperson im medizinischen Notfall handeln darf.

Vorsorgevollmacht sichert das Selbstbestimmungsrecht in schwierigen Lebenssituationen. Diese können sich schnell ergeben, sei es durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit.

 

Was glauben Sie, wer würde in einem medizinischen Notfall stellvertretend für Sie die besten Entscheidungen treffen, ein vertrauter Angehöriger, ein Arzt oder ein Betreuer, den ein Gericht einsetzt?

 

Am liebsten wäre es uns natürlich wenn wir in einem medizinischen Notfall selbst entscheiden könnten. In der Regel werden jedoch enge Vertraute wie Ehepartner, Kinder oder Freunde dazu bestimmt.

 

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Familienmitglieder dann "automatisch" zur Entscheidungern werden. Doch es reicht nicht aus, eng verwandt zu sein. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, bestellt das Betreuungsgericht einen Betreuer, und der ist eventuell eine wildfremde Person.

 

Das Dokument bezieht sich nicht nur auf medizinische Fragen. Auch wer Briefe annehmen, Bankgeschäfte erledigen oder den Betroffenen vor Behörden und Gerichten vertreten wird, ist dort festgelegt. Zur Kontovollmachten kann jede Bank kompetent beraten.

Eine Vollmacht setzt Vertrauen voraus. Um Missbrauch vorzubeugen empfiehlt es sich, mehrere Menschen als Vertreter einzusetzen und die Aufgaben eventuell zu trennen. Zudem kann eine Vollmacht jederzeit geändert oder einer Person entzogen werden.

 

Betreuungsverfügung  

Darin legen Sie im Vorfeld fest, wer Sie einmal vertreten soll - oder wer auf keinen Fall dafür in Frage kommt.

Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben für den Betreuer, etwa welche Wünsche und Gewohnheiten respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird.

 

Patientenverfügung

In einer Patientenverfügung legen Sie fest, welche medizinischen Maßnahmen bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen gewünscht oder nicht gewünscht sind.

Die Patientenverfügung ist seit 2009 gesetzlich verankert.

 

 

Vordrucke für Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung finden Sie auf der Website des Bundesjustizministeriums unter www.bmj.de.

 

Beratung und Begutachtung

nur nach telefonischer Voranmeldung.

 

Telefon:

0152-345-18008

 

 

Fax:     

0911-6641-375

E-Mail:

swe@pflegeberatung-gutachten.de

Internet:

www.pflegeberatung-gutachten.de

Öffnungszeiten

nach telefonischen oder elektronischen Vereinbarung

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Pflegeberatung/Pflegebegutachtung